5. Mai 1956
Die Flugsportgruppe der Technischen Hochschule Dresden unternahm ihren ersten Segelflug in Canitz, unterstützt von der Winde-Maybach.
September 1956
Premiere in Canitz: Mit dem ersten Flugzeugschlepplehrgang zeigten wir, was ausbildungstechnisch an unserem Standort möglich ist.
1957
Der Startschuss für den Leistungssegelflug: Von nun an flogen unsere Piloten ganz vorne mit und machten Canitz weit über die Region hinaus bekannt.
12. Dezember 1961
Endlich offiziell: Wir erhielten die Genehmigung für den Flugplatzbetrieb – ein toller Lohn für die harte Arbeit rund um die Sicherheit unserer Anlage.
1962 - 1978
Atemberaubende Manöver am Himmel: Die DDR-Kunstflugstaffel nutzte unseren Platz als Trainingsstützpunkt, um ihre präzisen Choreographien zu perfektionieren.
1972
Was als mutiger Modellversuch bei uns begann, wurde später Standard: Die Flugzeugschlepp-Grundausbildung wurde in Canitz erfolgreich erprobt und etabliert.
August 1979
Ein schwerer Schlag für den Verein: Das Segelfluggelände musste vorläufig schließen – für viele von uns fühlte es sich an wie das Ende einer Ära.
1981 - 1991
Wo früher Flieger abhoben, rollten nun Fahrschulautos: Die GST nutzte das Gelände zwischenzeitlich für die Ausbildung. Immerhin blieb eine Halle als Flugzeugersatzteillager erhalten.
24. November 1990
Aufbruchstimmung in Riesa-Göhlis: Unter der Leitung von Udo Teske gründeten wir den „Segelfliegerclub Riesa e.V.“ und legten damit den Grundstein für den Neustart des regionalen Segelflugs.
Letztes Oktoberwochenende 1991
Gänsehautmoment: Als alle Vereinsflugzeuge wieder in Riesa-Canitz landeten, war klar – wir sind offiziell zurück in der Luft!
Winter 1991/1992
Ärmel hochkrempeln für den Neustart: In unzähligen Stunden räumten wir den Platz auf und brachten die Hallen wieder auf Vordermann, um den Flugbetrieb zu ermöglichen.
1992 und 1994
Dass bei uns echte Könner am Werk sind, zeigten die sportlichen Erfolge: Dr. Thomas Liebernickel holte gleich zweimal den Titel als Sachsenmeister und Uwe Kunz flog 1994 zum sächsischen Juniorenmeister.
23. April 1992
Es geht wieder los: Mit dem ersten Start läuteten wir offiziell die neue Segelflugsaison in Canitz ein – tatkräftig unterstützt von der Stadt Riesa und der sächsischen Luftfahrtbehörde.
1993 - 1995
Am Boden tat sich einiges: Wir renovierten die West-Halle, bauten eine neue Heizung ein und stellten Unterkunftscontainer auf – die bei uns im Verein schnell den liebevollen Spitznamen „Gelbes Elend“ weghatten. Das machte das Leben auf dem Flugplatz um einiges gemütlicher.
Pfingsten 1993
Was klein anfängt, kann groß werden: Unsere allererste Streckenflugwoche startete damals als gemütliche Runde mit gerade einmal fünf bis sechs Vereinsmitgliedern. Inzwischen hat sich das Event zu einem der bedeutendsten Segelflugwettbewerbe in ganz Ostdeutschland gemausert, bei dem stolze 75 Flugzeuge an den Start gehen.
1994 - 1996
Unsere Flugplatzfeste wurden zum echten Publikumsmagneten. Dank des riesigen Einsatzes unserer Mitglieder organisierten wir Jahr für Jahr tolle Events, die nicht nur die Region für den Segelflug begeisterten, sondern auch uns als Verein noch enger zusammenschweißten.
26. Oktober 1996
Ein riesiger Meilenstein für die Zukunft: Die offizielle Zulassung als Segelfluggelände war schwarz auf weiß der Beweis für unsere hohen Sicherheitsstandards und gab uns endlich freie Bahn, um den Flugbetrieb weiter auszubauen.
1997 - 2005
Der Bauboom ging weiter: Wir sanierten die Hallendächer samt Decken und bauten einen zweiten Sanitärtrakt. Ein echtes Highlight war unser neuer Schulungs- und Clubraum – der „weiße Container“ –, der schnell zum neuen Herzstück für Theorie und gemütliches Beisammensein wurde.
3. September 2006
Großes Wiedersehen zum 50. Flugplatz-Jubiläum: 75 alte und neue „Canitzer“ kamen zusammen, um in Erinnerungen zu schwelgen. Ein absoluter Blickfang war das historische Gleitflugzeug SG 38. Betreut wurde es von einem ehemaligen Flugschüler, der bei uns das Fliegen gelernt hatte und inzwischen selbst als Segelfluglehrer aktiv war
5. Juni 2008
Neuland bei der 15. Streckenflugwoche: Zum ersten Mal nahmen wir die magische 500-Kilometer-Distanz ins Visier. Gleich 12 Piloten knackten die Marke und bewiesen eindrucksvoll, auf welchem sportlichen Niveau sich unsere Streckenflieger mittlerweile bewegen.
Juni 2009
Als US-Präsident Barack Obama Dresden besuchte, stand der Himmel über der Region still – Flugverbot! Aber wir ließen uns die Streckenflugwoche nicht nehmen: Kurzentschlossen packten alle mit an und die gesamte Truppe wich nach Roitschjora bei Leipzig aus. Flexibilität ist eben alles.