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ZT300 Foto: Frank Lukas

"Das Ding ist da!" - ein Reisebericht von Frank der "Skywalker" Lukas

Am gestrigen Tage haben sich Alex, Wolfgang und meiner Einer auf den Weg nach Leuna begeben, um unseren neuen *räusper, räusper* ZT 300 abzuholen. Nach einer letzten Begutachtung durch Wolfgang und dem Verscheuchen einiger Hühner sowie Kühe haben Alex & ich Fahrunterricht auf dem Bauernhof genommen. Unser ZT ist mit jeder Menge Extras ausgestattet, angefangen von der Sitzschalenverstellung für Kurzbeinige, über eine variable Sitzhöhenverstellung für Unrumpfige & Großkopferne bis hin zur Zigarettenanzünder Steckdose fürs GPS (somit wird zukünftig effektives Walzen auf der Wiese möglich sein).

Auch verfügt er über eine Wegfahrsperre. Denn das Gerät in Gang zu Setzen, geschweige denn den Rückwärtsgang zu aktivieren, braucht schon Einiges an Wissen. An dieser Stelle empfehle ich gerne nochmal diesen Link.

Gegen 15:30 Uhr ging dann die Reise nach Riesa los. Alex im Trecker voraus und ich im Auto im Windschatten hinterher. Eigentlich war ja ausgemacht, dass wir uns abwechseln. Aber Alex ist ja so treckergeil …

Von hinten habe ich den Trecker südlich an Leipzig vorbei über Markleeberg Richtung Grimma navigiert. An jeder Kreuzung kam der fragende Blick nach hinten und ich gestikulierte rechts-links- geradeaus. Man merkte sehr schnell, dass das deutsche Straßennetz nicht für Minderheiten ausgelegt ist.

Auch sind Deutschlands Autofahrer eher dünnhäutig, was langsam fahrende Gefährte angeht. Da gab es schon ein paar eindeutige Handzeichen und mitunter ein fröhliches Gehupe, wenn man uns überholt hat. Alex wars egal, er hat eh nix gehört, Hauptsache Trecker fahrn!

ZT300 Foto: Frank Lukas
Jedoch werden sich an diesem Abend Hunderte Autofahrer gefragt haben, warum der blöde Meißner Benzfahrer nicht endlich mal aus dem Windschatten heraus beschleunigt und am Traktor vorbei zieht.
Glücklich waren zumindest einige Fahrradfahrer, die den Traktor als Tempomacher nutzen konnten.

Nach 100 km und 4 Stunden Fahrzeit erreichten wir die Segelwiese. Der Vereinsvorsitzende empfing uns mit allen ihm zur Verfügung stehenden Ehren und sprach uns in einer kurzen Zeremonie (zu der wir das Bier selbst beisteuern mussten) den Dank aller Canitzer Segelflieger aus. Auch wollte er gleich die Frage beantwortet haben, wo denn die braunen Glasgefäße zu finden seien …

So nahm ein ereignisreicher Tag sein Ende, eine alte Baustelle wurde geschlossen, ein neues Zeitalter bricht an. Ich habe schon mal für März eine Woche Urlaub gebucht … Zum Trecker fahrn!


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